Ethnologen kennen den Begriff der „rites de passage“, Übergangsriten, die vor allem in weniger industrialisierten Gesellschaften den Übergang von einem sozialen Status in einen andern für die Gemeinschaft nachvollziehbar machen. Auch bei uns gibt’s das noch. Stichwort: Sponsionsfeiern.

Offenkundig benötigen vor allem die Anverwandten ein soziales Ereignis, bei dem sie ihren Erfolg abfeiern können. Das haben sie sich auch redlich verdient. Über die Form kann man streiten.

So geschehen auch heute beim jungen Herrn. Mission erfüllt. Jetzt kann er sich entspannt zurücklehnen, die Arme ausbreiten und den Spirit der Welt auf sich wirken lassen. Alles was jetzt folgt sollte aus  Begeisterung und innerer Überzeugung geschehen. Ich wünsche ein erfülltes Berufsleben.